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Den Tag rhythmisieren: Pläne machen die Arbeitszeiten (für Kinder Lernzeiten, für Eltern Homeoffice Zeiten) erfassen, Pausen machen, gemeinsam kochen, essen und putzen, Kindern Aufträge geben, sie nützlich machen, sie können schon früh etwas kochen, abstauben, Badputzen, Wäsche aufhängen. Auch räumlich Struktur schaffen, Plätze wo gearbeitet wird, Räume wo gespielt wird. Diese Räume brauchen nicht einzelne Zimmer zu sein, sondern zum Beispiel an einem Tisch werden Zonen begrenzt bis wo Spielmaterial liegt und wo die Arbeitszone beginnt. Immer wieder aufräumen, da helfen alle. Bewegung: Wenn möglich draußen laufen, Spiele machen, versuchen zu Schwitzen. In der Wohnung Zeiten der Bewegung definieren: gemeinsam abtanzen, Schattenboxen (dazu versuche ich noch ein Video von einem Kollegen zu erhalten), Yoga etc…. Eventuell vorher Nachbarn informieren, um Konflikte zu vermeiden. Ehrlich sein: Die Situation ist belastend, das «schleckt keine Geiss (Ziege) weg» wie wir in der Schweiz sagen. Es macht keinen Sinn dies schön zu reden. Man muss Zeiten haben wo man trauern kann, gemeinsam bespricht was belastet, auch mal weinen dürfen, nicht immer stark sein müssen. Kinder können ausgezeichnet trösten, aber sich dann wieder aufrappeln, gemeinsam nach schönen Dingen suchen, lachen, Sorge tragen…. Das ist doch nicht soo schlimm…, Privaträume schaffen: Diese können klein sein, zum Beispiel ein Zelt mit Tüchern, wo man sich zurückziehen kann, alleine sein kann und dies von den anderen respektiert wird. In diesen Zeiten darf m.E. auch etwas mehr Bildschirmgebrauch drin liegen. Hilfe suchen bei Überforderung, wenn man kurz davor ist auszurasten, das hilft!